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Über die Berge nach Uyuni

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25.08.2019 Strecke 25.08.2019 Ich habe gut geschlafen auf 3000 Meter Höhe. Hatte eine kalte Nacht erwartet, doch es war angenehm kühl. Das Atmen machte mir keinerlei Beschwerden und ich fühlte mich wohl. Bereit für weitere Höhenmeter. Ich fuhr durch die Berge bis ich auf einer weiten Hochebene auf knappen 4000 Meter Höhe landete (Siehe Video: "Über die Berge nach Uyuni»). Hier befindet sich der berühmte Salzsee «Salar de Uyuni». Er ist mit seinen 10000 Quadratkilometern der grösste Salzsee der Erde. In der Stadt «Uyuni» wagte ich nochmals einen Versuch an der Tanke. Aber auch hier, horrende Preise für Ausländer. Ich fragte einen Einheimischen um Hilfe und der ging ohne zu diskutieren an die Tanke und füllte mir mein Kanister zu einem kleinen Preis. Ich war dem freundlichen Herrn sehr dankbar. Danach suchte ich nach einer günstigen bleibe. War gar nicht so einfach. Die meisten Hostel waren mir zu teuer oder hatten keine Garage für Gabriel. Beim sechsten Anlauf klappte ...

Schluss mit Geradeaus

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24.08.2019 Strecke 24.08.2019 Mit dem Einschlafen hatte ich gestern Nacht grosse Mühe. Es war nicht der Gestank vom Müll der mich um den Schlaf brachte, sondern die Gedanken um meine Zukunft. Die Gespräche mit den schweizer Auswanderer in «Rosaleda» haben mich mächtig zum Denken angeregt. Nach kurzem Schlaf, machte mir heute Morgen das Kaffeekochen grosse Mühe. Meine Freunde, «Die kleinen Fuckers» (Stechmücken), machten den Aufenthalt definitiv ungemütlich. Nichts wie weg hier! Die letzten Monate habe ich im Flachland verbracht. Viele Strassen führten «Schurrgeradeaus». Die Nacht habe ich am Fuss der Anden verbracht. Heute war Schluss mit Geradeaus, Schluss mit Flachland. Eine kurvige Strasse führte mich durch Schluchten direkt in die Berge. Eine fantastische Szenerie beeindruckte mich auf dem ganzen Weg (Siehe Video: «Schluss mit Geradeaus»). Zu schnell in die Höhe schiessen wollte ich jedoch nicht. Auf keinen Fall wollte ich Höhenkrank werden. Ich richtete mein ...

Bolivien zum Zweiten

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23.08.2019 Strecke 23.08.2019 Gegen Mittag verabschiedete ich mich im schweizer Dorf «Rosaleda» in Paraguay. Willst du Dich in Paraguay in Schweizerdeutsch verständigen bist du in «Rasaleda» am richtigen Ort. Rund um die Ortschaft «Filadelfia» kannst du dich mit den «Mennoniten» in Hochdeutsch unterhalten. Oder wenn du «Plattdeutsch» beherrschst (Ich verstand kein Wort), nur zu. Ich lies die europäisch kultivierte Gegend hinter mir und fuhr zur Grenze zu Bolivien. Ich kam schnell voran auf der astreinen Strasse. Die Schlaglöcher waren verschwunden. An der Grenze angekommen, war da fast gar nicht los. Lediglich ich und Touristen aus einem grossen Reisebus wollten die Grenze hier überqueren. Hätte schnell gehen können, doch ich musste hinten anstehen. Nach 40 Minuten war ich an der Reihe und der Papierkram war in 5 Minuten erledigt. Hallo Bolivien. Zum zweiten Mal. Ich bin nach Bolivien zurückgekehrt, weil ich den Salzsee «Salar de Uyuni» sehen und die die Strasse «Ruta ...

Schweizerdeutsch gefällig?

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21.-22.08.2019 Strecke 21.08.2019 So richtig gut habe ich in Roberts Wohnzimmer geschlafen und als ich erwachte war die ganze Familie schon ausser Haus. Das Frühstück stand auf dem Tisch für mich bereit. Ich hatte es nicht eilig und war immernoch im Haus als die Familie zum Mittagessen zurückkehrte. Ich wurde zum essen eingeladen. Um 14:00 Uhr verabschiedete ich mich dankend. Ich fuhr nur 100km weit. Nach «Rosaleda». Eine winzig kleine Siedlung mit 25 Einwohnern, irgendwo im Nirgendwo. Hier haben sich Schweizer niedergelassen. Ich fuhr bei einem Resort vor und wurde von Renato in «Schweizerdeutsch» herzlich willkommen geheissen. Mein Zelt durfte ich hinter dem Hotel platzieren und in einem der Zimmer die Toilette und Dusche nutzen. Am Abend sass ich mit Renato lange am Tisch. Ach wie gut mir das tat, mich in meiner Muttersprache verständigen zu können. Am nächsten Tag durfte ich einige Leute vom Dorf kennen lernen. Cecil, die Geschäftspartnerin von Renato fuhr mit mir zu z...

Zahnarzt

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20.08.2019 Strecke 20.08.2019 Vier gemütliche Tage durfte ich im Clubhaus des Motorradclubs in Asuncion verbringen. Ein grosses Dankeschön an «Asociation de Motorciclistas Cristianos Asuncion». Kurz vor Mittag machte ich mich auf den Weg nach Filadelfia im Nord-Westen. Während der Fahrt traf ich zufälligerweise auf meinen Freund David und wenige Kilometer weiter kreuzte ich Oscar. Das Clubhaus gehört Oscar, er war die Tage nicht vor Ort und es war nett ihm noch die Hand schütteln und mich nochmals für die Gastfreundschaft bedanken zu können. Danach düste ich weiter. Die letzten 100km nach Filadelfia hatten es in sich. Die Asphaltstrasse war voller Schlaglöcher. Konzentriertes Fahren war angesagt um nicht eines der tiefen Löcher zu erwischen. Kurz vor «Filadelfia» suchte ich in der Ortschaft «Loma Plata» einen Zahnarzt auf, der in der «App I-Overlaender» vermerkt war. Dreieinhalb Jahre ist es her seit meinem letzten Zahnarztbesuch. Ich habe keine Probleme mit meinen Zäh...

Mein liebes Tagebuch

19.08.2019 Heute war ich nicht alleine im Clubhaus. Gerardo, ein Clubmitglied, verrichtete die Büroarbeit für den Club im Nebenzimmer. Auch ich machte mich an die Arbeit und schrieb in mein liebes Tagebuch. Am Abend verabschiedete sich Gerardo. Er betete für mich und segnete Gabriel für die Weiterreise. Danach schrieb ich weiter. Ich aktualisierte mein Tagebuch. Meine Erinnerungen festgehalten und Gabriel gesegnet. Alles «ready» um zu reisen. Morgen ziehe ich weiter. Weiter, durch Paraguay, in Richtung Bolivien.

Hallo mein Freund

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18.09.2019 Für heute hatte ich mich mit David verabredet. David, den ich vor mehr als einem Jahr am Ende des «Dalton Highway» in Alaska getroffen hatte. Um 10:00 Uhr am Morgen hörte ich Ihn vor dem Haus nach mir rufen. Lachend umarmten wir uns. David lud mich zum Mittagessen in seinem Elternhaus ein. Die Eltern waren nicht zu Hause und sein Bruder hatte keinen Hunger. So sassen nur wir beide am Tisch, erzählten uns Geschichten und malten uns unsere Zukunft aus. Das Essen schmeckte lecker, das Bier war erfrischend kühl und die fünfstündige Unterhaltung mit meinem gleichgesinnten Freund David machte mir richtig Freude. Um 15:30 Uhr verabschiedete ich mich. Auf ein Wiedersehen! Adieu mein Freund! Ich machte mich auf den Weg zu einer Kirche am anderen Ende der Stadt. Dort wurde Kindertag gefeiert. Das kleine Fest wurde vom Motorradclub organisiert und ich wurde dazu eingeladen. Ein Fest für die armen Leute in der Umgebung. Mit einem Gottesdienst, Essen und Getränke und Geschenke...