Hallo Ecuador

09.03.2019
Tagwach um 10 Uhr. Der Tag war klar und heiß. Wir nutzen die Sonne und die schöne Aussicht, um im Freien zu frühstücken. Während wir den Kaffee vorbereiteten, kamen drei Kinder auf uns zu, um uns zu begrüßen und uns tausend Fragen über Gabriel, Emma, die Küche und alles, was ihnen in den Sinn kam, zu stellen. Die Augen der Kinder leuchteten auf als Mariana ihnen erlaubte, in Emmas Bauch Platz zu nehmen. Sie verbrachten einige Zeit damit alles zu erkunden, zu berühren und zu fragen. Nach einem MorgenSpaziergang zur Kirche fuhren wir nach Ipiales um unseren Hunger erneut zu stillen. Wir parkten unsere Fahrzeuge in der Stadt. Ein Mann kam auf uns zu und bot uns an auf Emma und Gabriel aufzupassen. Wir lehnten seine Dienste ab. Großer Fehler. Als wir zurückkehrten, war ein Türschloss an Emma zerstört. Gut das Emma drei Türen besitzt, so konnte Mariana durch die Beifahrertür einsteigen. Trotzdem, super ärgerlich. Wir fuhren weiter an die Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador. Das kolumbianische Grenzprozedere war schnell, innerhalb von 30 Minuten erledigt. Auf ecuadoriranischer Seite dauerte das Ganze dann ungefähr 2:30 Stunden. Die Schlange vor den Schalter war endlos. Immer wieder kommt es vor, dass Leute Geld zahlen um sich vorne einzureihen und die restlichen Leute warten so umso länger. Das brachte ein Schweizer, der vor uns stand, in Rage. Er stieg auf die Barrikaden: «Ihr seit nicht besser als ich, ihr könnt euch genau wie alle anderen hinten anstellen» rief er den Leuten vorne in der Reihe zu. In der Reihe trafen wir auch einen jungen Herrn aus Frankreich, der mit dem Motorrad unterwegs war. Er hatte gerade die Grenze überschritten, um das Visum für Kolumbien zu erneuern. Wir teilten uns einen Kaffee, ein paar Zigaretten und ein Gespräch und verabschiedeten uns.
Nach dem Stress an der Grenze ist es immer gut, sich in der Natur zu entspannen. So setzen wir unsere Reise zur «Laguna El Salado» fort. Wir kamen kurz vor Sonnenuntergang an. Der Himmel war bewoelkt, doch immer wieder fielen ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. An der Lagune herrschte so eine ganz spezielle Wetterstimmung.
Ein feiner Kaffee an einer schönen Lagune geniessen. Was will man mehr?
Abends kochten wir eine leckere Pasta mit Sahne und Thunfisch und gingen danach schlafen.