Ab in die Schluchtenlandschaft

04.08.2019
Ausgeschlafen setzte ich mich kurz vor 10:00 Uhr an den Frühstückstisch. Danach packte ich meine «sieben Sachen» zusammen und unterhielt mich mit den anderen Gästen. Ich habe hier interessante Leute kennengelernt. Darunter ein junger Herr mit vielen Talenten. Er ist Website-Programmierer und spielt nebenher die Gitarre wie ein Meister. Mit so viel Talent, ist er in meinen Augen, ein freier Mensch. Er kann mit seinen 19 Jahren die Welt erkunden. Programmieren kann er von überall auf der Welt und fehlt es ihm an Geld, kann er sich mit seiner Gitarre auf die Strasse setzten, die Welt verzaubern und damit Geld verdienen. Ein freier Mensch. Ich wünschte mir ich wüsste welche Talente ich besitze. Ich genoss die letzten Stunden im Hostel «Patamar». Erst am Nachmittag um 14.00 Uhr sattelte ich Gabriel. Es war nicht leicht dieses Paradies zu verlassen. Definitiv ein Ort an dem ich mühelos stecken bleiben könnte. Ich fuhr in die Hügel, in die Schluchtenlandschaft. Eine Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft durfte ich geniessen (Siehe Video: «Von Florianopolis nach Urubici»). In der Nacht erreichte ich «Urubici». Ich träumte durch den Tag davon, mein Zelt direkt an einer Schlucht aufzustellen. Direkt am Abgrund mit einer prächtigen Aussicht. Der Traum konnte ich nicht verwirklichen. Die Schotterstrassen zu den Schluchten waren mit verschlossenen Toren abgesperrt. Nur mit Erlaubnis oder mit einem Guide zugänglich. Wie vorhergesagt wurde es immer kälter. Um 21:00 stellte ich mein Zelt bei minus 3 Grad an einen Waldrand.