Keine Zeit für Traurigkeit

19.03.2018

Strecke 19.03.2018

Nach obligatem Müsli und Kaffee ritt ich unter Sonnenschein weiter in den Osten. Anders als der blaue Himmel war mein Gemüht noch immer ein wenig betrübt und noch immer war ich ein wenig traurig. Von Hier nach Canberra auf möglichst direktem Weg zu fahren war mein Plan, was bedeutete auch kleine Tracks zu fahren. Ich informierte mich an einer Tankstelle über die Beschaffenheit der Tracks. Der Tankwart konnte mir detailliert Auskunft geben. Ich füllte meinen Tank und düste los. Die ersten 90 km kam ich auf normalen Strassen rasant voran. Kurz vor  dem Skigebiet „Mt. Buller" wagte ich mich auf kleinere Strassen. Plötzlich hatte ich keine Zeit mehr um traurig zu sein. Herzklopfen und Nervosität nahmen den Platz der Traurigkeit ein. Die Waldwege wurden immer anspruchsvoller zu fahren und ich war froh als ich nach 70 km auf Abwegen wieder auf eine grössere Kiestrasse stiess (Siehe Video: "Auf Abwegen"). Nach einem Kilometer führte mich mein Navi auf den nächsten Track der schon zu Beginn sehr steil anstieg. Genug der Strapazen für heute. Ich machte kehrt und folgte der grossen Kiestrasse. Der nächste Track in den Osten sah vielversprechender aus und führte mich auf den nächsten Berg auf dem ich kurz vor Sonnenuntergang die Aussicht genoss, mein Zelt aufstellte und mein „Luxus-Abendmahl" zu mir nahm (Siehe: „Luxus-Abendmahl").