Auf Pinguin-Suche

26.-27.12.2019
Auch am Tag nach den Weihnachten kam das Faulenzen nicht zu kurz. Nach vielen Stunden ruhen, setzte ich mich am Abend in den Sattel von Gabriel. Ich machte mich auf Pinguin-Suche. Nur 60km entfernt konnte man vor Jahren Pinguine beobachten. Aufgrund der vielen schaulustigen Touristen suchten sich diese jedoch einen anderen Nistplatz. Trotzdem versuchte ich mein Glück. Vielleicht kann ich ja doch einen Pinguin antreffen. Am Abend kehrte ich von meinem Ausflug zurück. Einen Pinguin konnte ich nicht sehen doch der Ausritt war sehr entspannend und hat mir gut getan. Am nächsten Morgen genoss ich die spannenden Unterhaltungen mit den anderen Hostelgästen. Kurz nach Mittag packte ich zusammen und verabschiedete mich. Ich fuhr an den Fährhafen. Um 17:00 Uhr legte die Fähre ab. Auf!, Nach Feuerland. 2 Stunden dauerte die Überfahrt von "Punta Arenas" nach "Porvenir". Auf der Überfahrt lernte ich ein Paar aus Italien kennen. Mit ihrem Motorrad waren sie ebenfalls auf dem Weg nach "Ushuaia". Auf der Insel «Tierra del Fuego» angekommen, legte ich am Abend noch ganze 120km auf Schotter zurück und machte beim "Parque Pinguino Rey" halt. Der Park, in dem man Königspinguine sehen kann, hatte schon geschlossen. Keine Ursache! Der Eintrittspreis hätte so oder so nicht in mein Budget gepasst. War wohl nix mit Pinguine beobachten! Vielleicht habe ich morgen Glück. Ein kurzes Stück nach dem Park nistete ich mich in einer kleinen Hütte ein. Das "Refugio" darf jedermann und jede Frau kostenlos nutzen. Ich hatte eine riesen Freude an meiner gemütlichen Bleibe. Zuerst fegte ich sie besenrein, feuerte danach den Ofen ein und legte mich ins warme Bett.