Deja Vue

29.-31.07.2018

Ganz erholsam war die Zeit bei Woody dann doch nicht. Wenn mir jemand Geschichten erzählt, dann höre ich zu. Ich denke ich bin ein guter Zuhörer. Entweder ich bin voll beim Zuhören dabei oder ich entschuldige mich für meine Abwesenheit. Eins kann ich sagen: Woody hat sehr viele interessante Geschichten zu erzählen. Was mir dabei bewusst wurde ist, dass Zuhören in gewissen Situationen mehr Energie braucht als zu erzählen. Die meiste Zeit war ich mit Woody zusammen und meine Ohren «liefen heiss». Doch abgesehen davon verwöhnte mich Woody über beide Ohren. Er lud mich jedes Mal zum Essen ein und offerierte mir jeden Leckerbissen. Das Essen endete meist in einer «Fresserei». Einfach zu viel «des Guten». Abschliessend kann ich sagen, dass mich die Zeit bei Woddy an die Zeit bei David in Darwin erinnerte. Mit mir war Woody stets sehr höfflich. Mit seinen Angestellten agierte er eher schroff. Wenn das Mal nicht plötzlich umkippt, dachte ich. Vielleicht bin ich plötzlich, von einer Minute auf die andere, doch nicht mehr willkommen. Vielleicht bin ich total im Unrecht mit meinem Gefühl. Doch das Gefühl war stets präsent.